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Am Banana Pi Single-board-computer  gibt es eine  SATA Schnittatelle. Dort kann eine SSD 120 GB Festplatte angeschlossen werden.

Bei dem Adapterkabel, das ich mir besorgt habe, war + und - vertauscht. Symptom war: Immer wenn ich die SATA Platte mit dem Bananapi verbunden hatte, schaltete der sich ab. Es ist aber zum Glück nichts kaputt gegangen:

Um die Rechenleistung zu verbessern kann die Root-Partition auf die SATA-Festplatte kopiert werden. Nur noch das /boot muss auf der SD-Karte bleiben. Diese Anleitung funktioniert: http://blog.doenselmann.com/banana-pi-mit-ssd-hdd-betreiben/

Banana Pi bootet hier ein Linux:   Opensuse von Lemaker.

Ich hab dann die freie Suchmaschine Yacy draufgemacht und im senior Mode + seed  mit dem Router über ein Ethernet-Kabel verbunden.

In /etc/hosts  :  192.168.x.y  Internertdomain.de  eintragen, wenn die Suchmaschine auch vom Internet erreichbar sein soll.

YaCy  startet jetzt automatisch direkt nach dem booten mit Hilfe von Systemd. Hier steht genau wie  das geht: https://walterebert.com/blog/starting-yacy-boot-systemd/

Alle Stunde fragt Crontab ob YaCy noch lebt. Wenn nicht wird es neu gestartet. Test bestanden
0* * * * cd /home/foo/yacy/yacy/bin && ./checkalive.sh

Das Gerät ist mit dem Internet verbunden:
http://welt.untergang.de:8090

Fazit: Das Banana Pi - Kästchen wird nicht warm und SSD bleibt kalt. Der Index und die Peerfunktion laufen flott. Es kann etwas länger dauern bis ein Suchergebnis angezeigt wird.

  • Aufwand: Banana Pi SSD mounten / Yacy konfigurieren
  • crontab: ja
  • Kenntnisse: Linux, Copy&Paste

Bewertung: 5 / 5

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